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Gedanken und Dank zur Wiedervereinigung

Erntedankfest und die Feier der Deutschen Einheit sind für Conny & Kurt Anlass, sich zu erinnern. Denn der Tag des Mauerfalls hat sich nicht nur in der kollektive Gedächtnis gebrannt, sondern auch in das individuelle. Und so erzählen beide von dem Tag als das Unwahrscheinliche Wirklichkeit wurde. Wie sie persönlich erlebt haben, dass Zusammenwuchs, was zusammen gehört.

Alle reden vom Gas – Wir auch – Oder: wie wir vorsorgen

Heizlüfter sind auch keine Alternative. Wirklich frieren will auch niemand. Aber wie machen es Conny&Kurt? In ihrem neuen Podcast unterhalten die zwei sich über ihre Strategien. Heizung runter, warme Unterhosen und ein gezielter Einsatz der Wärme. Doch es gibt unterschiedliche Bedarfe. Wer im Rollstuhl sitzt braucht mehr Wärme. Auf anderes kann man verzichten. Zum Beispiel auf die Heizung in den Kirchengebäuden. Spart mehr als man denkt.

Mit der „Entwichtigung“ leben – Rentner:in als neue Chance

Der Abschied vom Arbeitsleben ist ein harter Einschnitt. Plötzlich hat der Tag keine Struktur mehr, die Kommunikation mit den Kolleginnen und Kollegen fehlt und man selbst wird nicht mehr wahrgenommen als Person, die für das Gelingen einer Dienstleistung oder eines Produktionsprozesses wichtig ist. Der Rentner, die Rentnerin muss mit der eigenen „Entwichtigung“ zurecht kommen. Wie das Gelingen kann, darüber sprechen Conny&Kurt in Ihrem Podcast. Auch Rentner und Rentnerinnen brauchen Aufgaben und Terminkalender, meinen die beiden und erzählen von ihrer neuen Freiheit aber auch von den neuen Herausforderungen.

Synodaler Weg der katholischen Kirche gescheitert

Die deutsche katholische Kirche ist mit ihrem Reformprojekte „Synodaler Weg“ im Grunde gescheitert. Doris Wiese-Gutheil, Journalistin und intime Kennerin kirchlicher Strukturen, beschreibt in diesem Podcast, den Ausgangspunkt des Reformprozesses. Dabei erläutert sie auch, warum Maria 2.0 nicht Teil des Prozesses wurde, sondern bewusst so etwas wie eine außerparlamentarische Opposition blieb. Die jetzt in Frankfurt gefassten Beschlüsse sind so verwässert, dass es so scheint, als wäre die katholische Kirche immer noch nicht im 21. Jahrhundert angekommen. Aber Doris Wiese-Gutheil will trotz alledem ihre Hoffnung nicht aufgeben.

Menschen, Götter und Maschinen – Zu Gast: Wolfgang Huber

In seinem neuesten Buch „Menschen, Götter und Maschinen“ fordert Wolfgang Huber eine Ethik der Digitalisierung. Im Podcast bei Conny & Kurt warnt der ehemalige Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche Deutschlands vor einem „Digital gap, also einer Kluft zwischen den Teilhabern an der digitalen Revolution und den von ihr Ausgeschlossenen.“ Huber betont, dass die digitale Welt Arbeitserleichterungen erschließt, aber die letzte Entscheidung, auch bei der KI müsse beim Menschen liegen.

Pop Up Church

Über die Situation der evangelischen Kirche macht sich Pastorin Emilia Handke keine Illusionen. So lässt nur noch die Hälfte der Mitglieder in Hamburg ihre Kinder taufen. Sie geht mit Kolleginnen und Kollegen im Talar auf die Straße. Sinnlich wollen die jungen Pfarrerinnen und Pfarrer in den Dialog treten, aber auch Religion erfahrbar machen. Beispielsweise in dem sie im Einkaufstrubel Fußwaschungen anbieten oder beim CSD Paare segnen. Die Aktionen der Pop Up Church strahlen längst in andere Landeskirchen aus. Gute Ideen setzen sich eben durch.

Lebendig und anschaulich berichtet die promovierte Theologin im neuen Podcast von Conny&Kurt von ihren Erfahrungen. Die designierte Verantwortliche für die praktische Ausbildung des Theolog:innenachwuchses der Nordkirche fordert eine einfache Sprache: „Wir müssen komplizierte Dinge im Grunde in einem Satz sagen können. Man könne gar nicht Elementar genug sein. Der Umgang mit der Institution Kirche sei eben nicht mehr selbstverständlich, selbst für Mitglieder.

https://youtu.be/GMgw2QpzCvI

Klima muss sich lohnen

Der Weg aus der Klimakrise führt nur über eine Reduktion des CO²-Ausstoßes. Der Volkswirt Professor Achim Wambach entlarvt die Mär, dass zur Verwirklichung der Klimaziele allein das Verhalten der Verbraucherinnen und Verbraucher verantwortlich sei. Der sogenannte Ökologische Fußabdruck wurde ganz bewusst von Seiten der Industrie protegiert, um von der politischen Verantwortung abzulenken. Dabei, so Wambach im Gespräch, benötigen wir eine effiziente Klimapolitik, die den Verbrauch klimaschädlicher Gase so verteuert, dass es eben für die Unternehmen billiger wird, klimaneutral zu produzieren. Dies geschieht über den Emissionshandel, der auch für Kraftstoffe und Wärme eingeführt werden sollte.
Achim Wambachs neustes Buch trägt deshalb auch den Titel: „Klima muss sich lohnen“, Herder, 16€

Lesetipps vom Krimiexperten Lutz Lemhöfer

Für den Theologen und Krimiexperten Lutz Lemhöfer, Frankfurt, stehen die ersten Krimis der Weltliteratur in der Bibel. Kain und Abel etwa, wobei hier der Täter nicht gefasst wird.

Der Täter kommt davon. Oder der Bericht von Daniel, der aufgrund einer Intrige in die Löwengrube geworfen wurde. Die Themen seien damals wie heute auch in den Krimis, Leben und Tod, Recht und Unrecht. Hinzu kommen Ermittler, die in einem spezifischen religiösen Milieu angesiedelt sind. Der Klassiker Father Brown als christlicher Geistlicher. Aber auch jüdische Geistliche klären Mordfälle auf. Und immer wird das jeweilige religiöse Milieu genau beschrieben. Auch sektenhaftes Verhalten wird nachvollziehbar, etwa bei Mankell. Den christlichen Fundamentalismus beschreibt Patricia Highsmith präzise. Über Religion kann man also bei der Krimilektüre Vieles erfahren, so das Fazit Lemhöfers. Der Experte selbst hat sich für seinen Urlaub mit „Das Gotteshaus“ einen speziellen Krimi eingepackt.

Die Liste der im Podcast erwähnten Krimis:

Gilbert K Chesterton, Die besten Pater-Brown-Geschichten, Reclam Taschenbuch
Harry Kemelmann, Am Freitag schlief der Rabbi lang (Der erste Band der Reihe, alle rororo)
Michel Bergmann, Der Rabbi und der Kommissar, Heyne
Henning Mankell, Vor dem Frost, dtv
Arsa Larsoon, Sonnensturm, btb
Patricia Highsmith, Leute, die an die Tür klopfen, Diogenes
C.J.Tudor, Das Gotteshaus, Goldmann

Unsere Jugend in den 1960/70ern

Das Telefon trug ein Telefonschloss und einen Samtmantel. Die Gespräche kosteten Geld im Zeittakt und doch gab es das jugendliche Bedürfnis nach Kommunikation. So gesehen hat sich nicht viel geändert. Doch Schule und das politische Erwachen prägten die Jugend nicht nur von Conny&Kurt sondern sie prägten eine ganze Generation.